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Görlitz grenzenlos vernetzt : Fünftes Event am 23. Oktober 2025 – Arbeitgebermarke und internationale Fachkräfte im Fokus

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Am 23. Okto­ber 2025 fand im ENERGY Busi­ness & Event Space auf dem Inno­va­tion­scam­pus Gör­litz die fün­fte Ver­anstal­tung der Rei­he „Gör­litz gren­zen­los ver­net­zt“ statt. Im Mit­telpunkt standen dies­mal die The­men Arbeit­ge­ber­marke, inter­na­tionale Fachkräfte und Stan­dor­tat­trak­tiv­ität.

Unternehmen, Insti­tu­tio­nen und regionale Akteure kamen zusam­men, um sich darüber auszu­tauschen, wie sich die Region Gör­litz als attrak­tiv­er Arbeits- und Leben­sort posi­tion­ieren lässt und wie inter­na­tionale Fachkräfte langfristig für die Region gewon­nen wer­den kön­nen.

Impulsvortrag : Internationale Fachkräfte ansprechen und integrieren

Den fach­lichen Ein­stieg gestal­tete Susann Ehrhardt von Sil­i­con Sax­ony e. V. mit einem Impulsvor­trag zum The­ma :

„Inter­na­tionale Fachkräfte ansprechen und ein ein­laden­des Arbeit­sum­feld gestal­ten – bewährte und niedrigschwellige Ansätze für KMU“.

Sie zeigte prax­is­nah auf, wie ins­beson­dere kleine und mit­tlere Unternehmen inter­na­tionale Tal­ente gewin­nen und langfristig binden kön­nen. Dabei ging sie auf ver­schiedene Schritte ent­lang der soge­nan­nten Tal­ent Jour­ney ein – vom ersten Kon­takt mit poten­ziellen Fachkräften über den Recruit­ing­prozess bis hin zur erfol­gre­ichen Inte­gra­tion im Unternehmen.

Ein beson­der­er Fokus lag auf den Her­aus­forderun­gen, mit denen Unternehmen häu­fig kon­fron­tiert sind, etwa bei Recruit­ing­prozessen, bürokratis­chen Anforderun­gen oder rechtlichen Rah­menbe­din­gun­gen. Gle­ichzeit­ig betonte sie die Bedeu­tung von Sprach­förderung, interkul­tureller Zusam­me­nar­beit und ein­er offe­nen Unternehmen­skul­tur, die inter­na­tionalen Mitar­bei­t­en­den den Ein­stieg erle­ichtert.

Anhand konkreter Prax­is­beispiele wurde deut­lich, dass Unternehmen durch klare Kom­mu­nika­tion, unter­stützende Struk­turen und eine wertschätzende Teamkul­tur ein attrak­tives Arbeit­sum­feld schaf­fen kön­nen, in dem inter­na­tionale Fachkräfte langfristig bleiben möcht­en.

Spotlight Talks : Erfahrungen aus der Praxis

Im Anschluss fol­gten die Spot­light Talks, in denen Vertreterin­nen ver­schieden­er Insti­tu­tio­nen kurze Ein­blicke in ihre Arbeit gaben und Erfahrun­gen rund um Employ­er Brand­ing, Kom­mu­nika­tion und Inte­gra­tion inter­na­tionaler Fachkräfte teil­ten.

Han­na Mai­wald von der Europas­tadt Gör­l­itz­Zgorz­elec GmbH stellte Ansätze der soge­nan­nten Wel­come-Kom­mu­nika­tion vor. Sie zeigte, wie mehrsprachige Infor­ma­tion­sange­bote inter­na­tionalen Fachkräften das Ankom­men in der Region erle­ichtern und gle­ichzeit­ig Unternehmen bei der Inte­gra­tion neuer Mitar­bei­t­en­der unter­stützen kön­nen.

Susann Ehrhardt von Sil­i­con Sax­ony e. V. griff in ihrem Beitrag außer­dem gesellschaftliche und arbeit­srechtliche Aspek­te auf. Dabei ging es unter anderem um den Umgang mit Diskri­m­inierungser­fahrun­gen, rechtliche Anforderun­gen für Arbeit­ge­ber sowie konkrete Hand­lungsmöglichkeit­en im Unternehmen­sall­t­ag.

Auch die Hochschule Zittau/​Görlitz brachte ihre Per­spek­tive ein und stellte Ansätze aus dem Hochschul- und Net­zw­erk­mar­ket­ing vor. Dabei wurde deut­lich, wie wichtig die Zusam­me­nar­beit zwis­chen Hochschulen und regionalen Unternehmen ist, um junge Tal­ente frühzeit­ig für die Region zu gewin­nen und langfristig zu binden.

Premiere des Imagefilms „Leben und Arbeiten in Görlitz“

Ein weit­eres High­light der Ver­anstal­tung war die Pre­miere eines neuen Image­films über das Leben und Arbeit­en in Gör­litz. Der Film zeigt die Region als attrak­tiv­en Lebens- und Arbeits­stan­dort und soll kün­ftig Unternehmen und Insti­tu­tio­nen dabei unter­stützen, inter­na­tionale Fachkräfte für Gör­litz zu begeis­tern.

Fazit : Fachkräftesicherung durch starke Netzwerke und offene Unternehmenskultur

Das fün­fte Event der Rei­he „Gör­litz gren­zen­los ver­net­zt“ zeigte erneut, dass die Sicherung von Fachkräften eine gemein­same Auf­gabe von Unternehmen, Hochschulen und regionalen Insti­tu­tio­nen ist.

Eine starke Arbeit­ge­ber­marke, gezieltes Employ­er Brand­ing und eine gelebte Willkom­men­skul­tur spie­len dabei eine zen­trale Rolle. Eben­so wichtig sind mehrsprachige Kom­mu­nika­tion­sange­bote und enge regionale Net­zw­erke, die Unternehmen bei der Inte­gra­tion inter­na­tionaler Fachkräfte unter­stützen.

Mit solchen inte­gra­tiv­en Ansätzen kann die Region Gör­litz langfristig inter­na­tionale Tal­ente gewin­nen und ihre Stan­dor­tat­trak­tiv­ität nach­haltig stärken.

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